An - gedichtet
Frühe Werke, nicht immer ganz ernst zu nehmen

mein computer und ich
wir gehen meilenweit
für eine information
im datenaustausch
mit anderen maschinen
tote materie bedient von robotern
seelenloser gleichgültigkeit
programmieren wir uns selbst

mein computer und ich
steuern die welt
regeln das leben
schaffen neues sterben
machen den menschen untertan
einem neuen zeitalter
was wäre die menschheit
ohne meinen computer und mich

mein Computer und ich

 

 

Einst lebte ein Faultier in Hall
das pennte und schlief überall
es wollte nur faul sein
und schlief auf nem Gaul ein
der brachte das Faultier zu Fall
.

 

Ein Spatz der fraß mal einen Wurm
doch das bekam ihm schlecht
denn es kam ein starker Sturm
da hat er sich erbrecht.


 

 

froschdamekl

Ein Frosch, der saß in seinem Tümpel
und sagte seinem Froschweib schlicht:
Wirf endlich weg dein Schmink-Gerümpel
und lass es grün, dein Frosch-Gesicht!

 

 


Öffnest du des Kerkers Tor
wird dich verlassen, was dich quält
es kommt dabei hervor das Licht
das Dunkelheit und Schweigen bricht.

 

 

 

der Wurm der sitzt in seiner Kammer

 

Der Wurm der sitzt in seiner Kammer
und haut mit seinem Würmerhammer
sein Heim in lauter kleine Teile
denn er hat furchtbar Langeweile
.

 

 

Es war einmal ein Schweinestall
Miss Piggy hatte Maskenball
doch der Farmer war besessen
und machte draus ein Mittagessen

 

 

Was ist’s was mich so widerlich umschleicht
was packt mich ein in dunkle Hüllen
es macht das Dasein fad und seicht
und will die Seel mit Trübsal füllen.

ein Wesen nicht, kein Mensch, kein Tier
füllt mich so an mit Traurigkeit
ich kann es nicht erklären mir
liegt es an dieser Lebenszeit?

ich muss des Rätsels Lösung finden
sonst findet mein Herz keine Ruh
- wenn Seelen sich an Seelen binden
dann kommt ein Sinn und Ziel dazu.

alle Gedichte © Axel R. Beck